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Den Schatten entdunkeln?
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Symposion über Leni Riefenstahl und die Strategien
im Umgang mit dem Nationalsozialismus
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| In seinem Werk LTI (Lingua Tertii Imperii - Die Sprache des
Dritten Reichs) leistete Victor Klemperer eine erhellende Analyse des manipulativen
Sprachgebrauchs im Dritten Reich, anhand seiner leidvollen Alltagserfahrungen
einfühlbar für den Leser illustriert. Im Zusammenhang mit dem
Begriff der Entnazifizierung fand Klemperer zwei Assoziationen: So ergab
sich die tägliche Arbeit des Entdunkelns und Die bittere Roßkastanie
wurde entbittert.
Die Konturen eines Schattens kann aber nur erkennen, wer nicht versucht,
diesem die Dunkelheit zu extrahieren. Leni Riefenstahl bietet für
uns ein Beispiel, das die Mechanismen erhellen soll, die nach 1945 im
Umgang mit der dunklen Zeit festzumachen sind. |
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13. März 2003 Moderation: Johannes Schütz 18.00 - 18.15 18.15 - 19.30 Martin Luksan 19.45 - 20.30 21.00 - 22.00 Podiumsdiskussion |
20. März 2003 Zur Ästhetik des Bösen Das filmische Schaffen Leni Riefenstahls Moderation: Elisabeth Streit 18.00 - 19.30 19.45 - 20.30 21.00 - 22.00 Podiumsdiskussion |
27. März 2003 Katharsis und Komödie Das Theater als Stätte der Aufarbeitung Moderation: Cornelia Krauss 18.00 - 19.00 Uhr 19.15 - 20.30 Uhr Leo Krischke 21.00 - 22.00 Uhr Podiumsdiskussion |
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30. März 2003, 16 - 19 Uhr Filmmatineen 16. März, 11 Uhr 23. März, 11 Uhr 30. März, 11 Uhr Wir werden die einzelnen Abende des Symposions hier noch gesondert vorstellen. |
Veranstaltungsort: Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien |
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Produktion "marleni: Theater
- Film - Dialog" des ensemble
adhoc. Weitere Informationen auf der Projekthomepage: www.marleni.info |
| (3. März 2003) |