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Fernsehkonsum
in Österreich steigt
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Der TV-Vermarkter IP Deutschland veröffentlichte unlängst eine Studie, aus der hervorgeht, dass der Fernsehkonsum der Österreicher stetig ansteigt. Im Bericht „Television 2002 – International Key Facts“, der 44 Märkte weltweit berücksichtigt, ist nachzulesen, dass die Österreicher 2001 durchschnittlich 152 Minuten vor dem Fernsehbildschirm verbrachten. Dies bedeutet eine Steigerung von 4 Minuten gegenüber dem Vorjahr.
Im europäischen Vergleich nehmen die Italiener die absolute „Spitzenposition“ ein: Dort wird durchschnittlich 241 Minuten ferngesehen. Dass es immer noch eine Steigerung gibt, beweisen weiterhin die Daten aus den USA. Die dortige Bevölkerung sitzt durchschnittlich 270 Minuten vor dem Fernseher.
Die US-amerikanische Dominanz am TV-Markt manifestiert sich auch in den Werbeausgaben für Spots und Sponsoring. Mit 67,4 Milliarden Euro Werbeeinnahmen (brutto) liegt die amerikanische Fernsehindustrie unangefochten an der Spitze, gefolgt von Japan (18,3 Milliarden Euro) und China (10,3 Milliarden Euro).
Laut Studie ist die Dominanz des Fernsehens im Freizeitverhalten der Menschen weltweit gegeben. In nahezu allen Ländern sind Steigerungen im TV-Konsum zu beobachten. Ähnlich homogen verhalten sich die Märkte bei der Entwicklung von TV-Trends. So sind „Real - People Shows“ nach wie vor das populärste Format im Fernsehsektor. Insbesondere Casting - Shows à la „Starmania“ und „Deutschland sucht den Superstar“ erleben eine Hochkonjunktur.
Warum der Offene Kanal das Bedürfnis nach „Non-Fiction“
besser befriedigen kann als jedes Reality-Format wird in folgendem Beitrag
behandelt: Wider die „nützliche“ Apathie – Der Offene Kanal als Instrument zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. |
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(22.01.2003) |