| Machbarkeitsstudie zum OK Wien übergeben |
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Der Presse- und Informationsdienst (PID) der Stadt Wien gab im März 2002 eine Machbarkeitsstudie für den Offenen Fernsehkanal Wien in Auftrag. Mit der Projektleitung und Konzeption wurde Johannes Schütz vom Arbeitskreis Offene Kanäle Österreich betraut. Als weitere Autoren fungierten Robert Stachel (Radio Orange) für das Kapitel Programm und Alf Altendorf (ehemals TIV) für den Bereich Technische Infrastruktur. Am 5. Juli wurde die „Studie zur praktischen Umsetzung des Offenen Fernsehkanals Wien“ den Auftraggebern präsentiert. Ansprechpartner in der Stadt Wien war Mag. Rudolf Mathias vom PID.
In der Studie, die 228 Seiten umfasst, werden alle grundlegenden Fragen zur Umsetzung eines Offenen Fernsehkanals ausführlich behandelt: Konzeption, Bedeutung hinsichtlich der Vermittlung von Medienkompetenz, internationale Referenzmodelle und Entwicklungen, mögliche Programmstruktur, rechtliche und organisatorische Fragen, sowie Technik und Finanzplan. Es wurden Gespräche mit über 100 Institutionen und Vereinen geführt, in denen der Bedarf an einem Offenen Kanal deutlich gemacht wurde. Es gibt zahlreiche qualifizierte Gruppen in Wien, die einen Offenen Kanal als Plattform nützen wollen.
Einer weiteren Klärung bedürfen die medienrechtlichen Grundlagen des Offenen Kanals. Die Problemstellung konnte vorerst nur skizziert werden, denn sie stellt für Österreich rechtswissenschaftliches Neuland dar. Diese Fragen sollten deshalb noch in Form einer Fachtagung behandelt werden. Weiters wird die genaue Ausarbeitung einer Nutzungsordnung erforderlich, die auf Basis des in der Studie vorgestellten Materials erfolgen kann.
Die Studie dient den Entscheidungsträgern im Presse- und Informationsdienst als Grundlage für die weiteren Überlegungen. Eine Veröffentlichung ist deshalb vorerst nicht möglich. |
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(05.07.2002) |